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Jahreshauptversammlung Amt Wittenburg

Die Amtswehrführung des Amtes Wittenburg lud alle Ortswehrführer und deren Stellvertreter am 20. Januar zur Jahreshauptversammlung des Amtes Wittenburg ein. Um 18:00 Uhr eröffnete der Amtswehrführer Bastian Greskamp die Versammlung im Gemeinderaum Dreilützow. Der Einladung folgten neben den geladenen Ortswehrführern auch einige Gäste. Anwesend waren der stellvertretende Kreiswehrführer Enrico Bill, der Bürgermeister der Gemeinde Wittendörp und stellvertretende Amtsvorsteher Kurt Bartels, die Amtsleiterin des Amtes für Bürgerdienste und Soziales Jana Berger sowie die Sachbearbeiterin Brandschutz Amelie Pröhl.

Zu Beginn bat der Amtswehrführer die Anwesenden eine Schweigeminute für alle im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden, unter anderem auch dem am 17.Januar 2023 verstorbenen Kameraden Bernd Barczewski zu halten. Er war von 1998-2005 als Amtswehrführer tätig.

Im Rechenschaftsbericht der Amtswehrführung bedankt sich Bastian Greskamp für die gezeigte Einsatz- und Ausbildungsbereitschaft im vergangenen Jahr. Nicht immer ist es für die 702 Kameraden und Kameradinnen des Amtes Wittenburg leicht, alle Herausforderungen des Alltags zu vereinbaren. Aber sobald der Melder oder die Sirene läuten, verfolgen alle ein Ziel. „Die Feuerwehr ist als zuverlässiger Retter in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Dieser Gedanke daran macht uns stark und motiviert uns jeden Tag aufs Neue, dieser nicht immer leichten aber auch verantwortungsbewussten Aufgabe nachzukommen“ so der Amtswehrführer. Ein Dank gilt auch allen Familien und Arbeitgebern der Kameraden. Ohne die nötige Unterstützung und den Rückhalt, wäre es für viele Kameraden nicht möglich dem Ehrenamt in diesem Umfang nachzugehen.

Im Jahr 2022 wurden im Amtsgebiet 179 Einsätze abgearbeitet. 126 Einsätze davon gehörten zur technischen Hilfeleistung, 53 Einsätze galten der Brandbekämpfung. Die Witterungsbedingungen im vergangenen Jahr, zeichneten sich auch in den Einsatzzahlen nieder. Gab es im Februar zahlreiche Alarmierungen wegen der Stürme, so war die lange Trockenheit im Sommer häufig Grund für Alarmierungen zu Feld- und Vegetationsbränden.

Neben den Realalarmierungen gab es aber auch Einsatzübungen im vergangenen Jahr. Grundsätzlich ist der Übungs- und Ausbildungsdienst eine wichtige Säule der Arbeit in den Feuerwehren. So konnten im vergangenen Jahr neben den Standortausbildungen auch wieder Lehrgänge auf Amts-, Kreis- und sogar Landesebene erfolgreich absolviert werden.

Wer einen effektiven Brandschutz sicherstellen möchte, benötigt natürlich auch die entsprechende Technik. Im vergangenen Jahr konnten insgesamt sieben neue TSF-W in den Dienst gestellt werden. Beschafft wurden diese Fahrzeuge aus dem Landesförderprogramm „zukunftsfähige Feuerwehr“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Trotz der Neubeschaffungen mahnt der Amtswehrführer, weitere Beschaffungen nicht aus dem Auge zu verlieren.

Wie gut die einzelnen Feuerwehren des Amtes Wittenburg als Team funktionieren konnte beim MOT-Marsch gezeigt werden. Hier galt es verschiedene Stationen zu absolvieren. Folgende Platzierungen konnten erreicht werden: Platz 1: FF Wittenburg, Platz 2: FF Drönnewitz, Platz 3: FF Döbbersen, Platz 4: FF Tessin, Platz 5 FF Dreilützow/Pogreß, Platz 6: FF Dodow.

Auch die Aktivitäten der insgesamt 9 Jugendfeuerwehren und 3 Floriangruppen im Amt Wittenburg wurden im Rückblick auf das Jahr 2022 von der Amtsjugendwartin Katrin Wulff kurz erläutert.

Für das gezeigte Engagement in den Feuerwehren wurden zahlreiche Kameraden und Kameradinnen mit der Ehrennadel des Amtes Wittenburg ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch an dieser stelle an alle ausgezeichneten Kameraaden und Kameradinnen.

Der stellvertretende Kreiswehrführer Enrico Bill nutze die Gelegenheit, um auch einige Auszeichnungen des Kreisfeuerwehrverbandes Ludwigslust-Parchim in Dreilützow zu verleihen. Er zeigt sich dankbar für die geleistet Arbeit und langjährigen Mitgliedschaften der ausgezeichneten Kameraden und Kameradinnen.

Im Grußwort der Gäste wurde einstimmig deutlich, dass die Feuerwehren im Amt Wittenburg sehr gute Arbeit leisten. Auch wenn die finanzielle Situation nicht immer einfach ist, zeigen alle Kameraden und Kameradinnen volle Bereitschaft zur Ausübung dieses wichtigen Ehrenamtes.

Bei einem gemeinsamen Imbiss wurde der Abend zu einem gemütlichen Ausklang gebracht.