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Strahlrohrtraining in Pogreß

Zu den gefährlichsten Einsatzszenarios bei Feuerwehreinsätzen gehören Brände, bei denen Feuerwehrleute das brennende Gebäude z.B. zur Menschenrettung betreten müssen. Um auf die Gefahren im Innenbereich gut vorbereitet zu sein, muss das taktische Vorgehen regelmäßig trainiert werden.

Die FF Pogreß hatte sich mit dieser Thematik am Freitag, dem 23.06.23 beim monatlichen Ausbildungsabend auseinandergesetzt.

Dazu wurde im ersten Schritt der Einsatz nach Feuerwehrdienstvorschrift aufgebaut und 3 C-Rohre vorgenommen. Anschließend wurde nun der Umgang mit den 3 Hohlstrahlrohren geübt. Dabei wurde auf die Durchflussregulierung und die verschiedenen Strahlvarianten und deren Vor- und Nachteile eingegangen.

Als nächstes wurde geübt, wie man einen Raum mit verschlossener Tür betritt, wenn klar ist, dass es hinter der Tür brennt. Hier lag der Schwerpunkt der Ausbildung. Dazu gehörte das richtige Öffnen der Tür, das Kühlen der an der Decke befindlichen heißen Pyrolysegase durch Impulsstöße und verschiedene Löschtechniken aus der Türzarge heraus.

Im ungünstigsten Falle kann es im Gebäude zu einer Durchzündung kommen, bei der die Flammen den Feuerwehrleuten entgegen kommen. Für diesen Fall wurde der „Mannschutz“ trainiert, bei dem die Kameraden und Kameradinnen sich nach hinten fallen lassen und sich mit einem breiten Dauersprühstrahl vor der Hitze schützen, der wie eine Abschirmung funktioniert.

An dieser sehr praxisnahen Ausbildung konnten sich alle Anwesenden ausprobieren, egal ob Atemschutzträger oder Maschinist. Das Ausprobieren, Fühlen und Erfahren war für alle sehr einprägsam.

Für die Durchführung der Ausbildung bedankt sich die FF Pogreß bei Kamerad Christian Schmuck, stellv. Ortwehrführer in Parum und Schossin. Außerdem gilt ein Dank Kamerad Matthias Heckmann für die Bereitstellung der Lokalität.